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Danke, Schorsch!

„Danke, Schiri“, hat der WFV in einer Veranstaltung in Reutlingen gesagt. Danke, Schorsch, sagt der Bezirk Riß. Georg Mayr vom SV Balzheim war nämlich in Begleitung von Obmann Jochen Oelmayer unter den 35 geladenen Unparteiischen in der Veranstaltung des Verbands. Der WFV zeichnete sie damit für ihr herausragendes Engagement aus. Verhindert waren Waltraud Kunz und Adrian Zuber, die als weitere Bezirksvertreter eine Einladung erhalten hatten.

Die Geehrten „übernehmen unbestritten die schwierigste Aufgabe im Fußball“, heißt es vom Verbandsseite. Bewegende Momente, lustige Anekdoten und eine große, kameradschaftliche Verbundenheit hätten eine stimmungsvolle Veranstaltung in der Prüfhalle der DEKRA-Niederlassung Reutlingen geprägt, schreibt der Verband.

„Für alle Preisträger ist ihre Tätigkeit als Schiedsrichter eine große Leidenschaft, die nicht immer nur Spaß und Freude mit sich bringt. Umso schöner ist es, dass wir die Möglichkeit haben, diesen Menschen in diesem Rahmen zu danken.“, sagt Verbands-Schiedsrichter-Obmann Giuseppe Palilla aus Spaichingen. Diesem Dank schloss sich auch Helmut Geyer, kommissarischer Vorsitzender des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses und ehemaliger WFV-Schiedsrichter-Obmann aus Hessigheim, in seinem Grußwort an.

Georg Mayr (links) wird von Giuseppe Palilla ausgezeichnet.

Neue Schiris begrüßt

19 von 21 Teilnehmern des Schiedsrichter-Neulingskurses haben die Prüfung bestanden, zwei weitere haben noch die Chance. Im Sportheim der TSG Maselheim/Sulmingen ist der Neulingskurs mit dem Prüfungsabend zu Ende gegangen.

Obmann Jochen Oelmayer freut sich besonders darüber, dass acht der Männer – Frauen waren diesmal keine dabei – zwischen 25 und 35 sind und daher auch für Spiele aktiver Mannschaften in Frage kommen. Lehrwart Michael Kolb hatte die angehenden Unparteiischen wieder in Regeln, Bestimmungen und Spezialfälle eingeführt und dies sehr gut verstanden, berichtete der Obmann.

Grau ist alle Theorie, ganz anders die Praxis; entscheidend ist auch ihr „aufm Platz“: Demnächst werden die frischgebackenen Referees ihre ersten Spiele leiten, begleitet und betreut von erfahrenen Schiedsrichtern. Am Lehrgang haben teilgenommen:

Christian Arendt, Artur Duszenko  (beide SV Ringschnait), Jonas Ege (SV Schemmerhofen), Robin Fickler (SV Kirchdorf/Iller), Magnus Freisinger (TSV Rot an der Rot), Benjamin Gerster (TSV Attenweiler),  Manuel Göbel (SG Mettenberg), Simon Grieser (SV Altheim), Johannes Haag (TSV Rot an der Rot), Marius Hampp (SV Reinstetten), Fabian Hipp (FV Biberach), Tobias Keuchel (SV Steinhausen-Rottum), Mustafa Ören (FC Wacker Biberach), Manuel Rechsteiner (TSV Hochdorf), Thomas Reklau (TSV Attenweiler), Niclas Rösch (SV Schemmerhofen), Tobias Rothenbacher (SV Steinhausen-Rottum), Robin Weiß (TSV Rot an der Rot), Lukas Werner (SV Ringschnait), Robin Zell (SV Schemmerhofen) und Nicolas Zell (SV Ringschnait).

Lieber grüner Rasen als Kölner Keller

Prominenten Besuch hatte jetzt die Schiedsrichtergruppe Riß: FIFA- und Bundesliga-Referee Marco Fritz war im Pfarrstadel in Alberweiler zu Gast. Und was er zu berichten wusste, war äußerst interessant, was auch die vielen Fragen im Anschluss des Referats belegen.

Hauptthema des 41-Jährigen aus Korb bei Waiblingen war die Arbeit des Video-Schiedsrichters – in der Öffentlichkeit viel diskutiert und oft kritisiert. Fritz hatte noch am Samstag als Video-Assistent beim Bundesliga-Spiel Fortuna Düsseldorf-Schalke 04 fungiert. 22 bis 28 Kameras stehen dem Team in Köln zur Verfügung, doch selbst die liefern nicht immer ein eindeutiges Bild, erklärte Fritz. Anhand von Video-Szenen von der Fußball-WM in Russland erläuterte er, wann Video-Assistent eingreift und wann nicht, in welchen Fällen sich der Schiedsrichter zum Spielfeldrand begibt, um sich eine strittige Szene nochmals anzuschauen.

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